Liebe Radelfreunde, liebe Freunde des Oder-Neiße-Radwegs!
Der Oder-Neiße-Radweg ist einer der schönsten Radwege Deutschlands. Historische Klöster, prunkvolle Gutshöfe, einzigartige Städte wie Görlitz und Zittau und der berühmte Park von Fürst von Pückler-Muskau säumen Ihren Weg auf dem Oder-Neiße-Radweg. Der Oder-Neiße-Radweg ist abwechslungsreich wie kaum ein anderer Radweg. Genießen Sie die nahezu unberührte Natur entlang der Oder und Neiße und beenden Sie Ihre Radtour in einer der schillerndsten Metropolen Europas, Berlin.
Auf dieser Seite finden Sie bei Interesse viele wichtige Informationen für eine vergnügliche Radreise auf dem Oder-Neiße-Radweg. Außerdem finden Sie Pauschalangebote für den Oder-Neiße-Radweg und weitere Tipps für erlebnisreiche Radreisen.
Der Oder Neiße Radweg ist mit der D-Route 12 Teil des Radnetz-Deutschland.
Informationen zur D-Route 12

Nach Ihrem Rundgang radeln Sie auf dem Oder Neiße Radweg durch die wunderschöne Natur des Neißetals bis nach Görlitz. Auf halber Strecke, im Städtchen Ostritz, liegt das märchenhafte Kloster St. Marienthal direkt am Oder Neiße Radweg. Das 1234 erbaute Kloster wird noch immer von den Zisterzienserinnen zum beten und arbeiten genutzt. Verschiedene Führungen in diesem Kloster werden zahlreich angeboten. Angrenzend an das Kloster können Sie Deutschlands östlichsten Weinberg entdecken. Wir steigen wieder auf das Fahrrad und erreichen via Oder Neiße Radweg schließlich Görlitz. Görlitz wurde im Jahr 1071 gegründet und versprüht noch heute den Charme einer mittelalterlichen Stadt. Die Stadt ist durch die Neiße zweigeteilt und gehört zu Deutschland und zu Polen. Die schmucke Altstadt und die große Anzahl historischer Bauten verleihen Görlitz den Glanz als Stadt mit den größten architektonischen Schätzen der Renaissance nördlich der Alpen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem das Jugendstilkaufhaus, die Lutherkirche, die Dreifaltigkeitskirche sowie eine originalgetreue Reproduktion der Grabeskirche in Jerusalem.
Weiter auf dem Oder Neiße Radweg, entlang der polnischen Grenze, radeln wir in die Region Bad Muskau. Hier lebte der Landschaftsarchitekt, Schriftsteller und Frauenheld Fürst Hermann von Pückler. Der von ihm geschaffene Fürst Pückler Park ist mit einer Fläche von 800 ha einer der größten Landschaftsparks Europas und gehört zu dem UNESCO Weltkulturerbe. Bummeln Sie durch den Park und genießen Sie die Harmonie des Ortes.
Wieder auf dem Rad, radeln Sie auf dem Oder Neiße Radweg nach Forst. Forst ist bekannt geworden durch die ausgeprägte Textilindustrie und ist daher auch unter dem Namen „deutsches Manchester“ bekannt. Entdecken Sie die Entstehungsgeschichte der Stadt, sowie die Entwicklung der Textilindustrie im Textilmuseum. Das nächste Ziel auf dem Oder Neiße Radweg liegt in Neuzelle. Dafür verlassen Sie ab Guben die Lausitzer Neiße und folgen dem ausgeschilderten Oder Neiße Radweg. Östlich von Ihnen befindet sich die Neißemündung bei Ratzdorf. Hier fließt die Neiße in die aus Polen kommende Oder (Odra). In Neuzelle finden Sie die katholische Stiftskirche St. Marien. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Die ursprünglich gotische Hallenkirche wurde im 17./18. Jahrhundert barock umgestaltet und erhielt daher ihren Namen – „Barockwunder“.
Hinter Neuzelle verändert sich das Landschaftsbild am Oder Neiße Radweg. Sie erreichen das waldreiche Schlaubetal und durchqueren es bis nach Beeskow. Hier führt Sie der Oder Neiße Radweg in den Spreeradweg, der Sie bis in die Landeshauptstadt führt. Beeskow hat einen typisch mittelalterlichen, quadratischen Stadtkern. Große Teile der damaligen Stadtbefestigungsanlage sind noch immer gut erhalten. Sehenswert ist die, auf einer Spreeinsel vor Beeskow liegende, Wasserburg. Von Beeskow geht es an der Spree entlang bis nach Fürstenwalde. Ein Stadtrundgang lohnt. Insbesondere eine Besichtigung des alten Rathauses und des Marien Dom sind zu empfehlen.
Fürstenwalde hinter sich lassend erwartet Sie der romantischste Teil auf Ihrem Weg entlang Oder, Neiße und Spree bis in die Landeshauptstadt. Der Radweg führt Sie durch Kiefernwälder und Auenlandschaften über Erkner durch den Köpenicker Forst bis an den Großen Müggelsee. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis nach Berlin- Köpenick. Dort finden Sie unter anderem das Barockschloss Köpenick, das Rathaus, eine historische Gedenkstätte und ein Heimatmuseum. Der Spreeradweg endet hier, aber verweilen Sie doch noch ein paar Tage in Berlin. Die Stadt hat einiges zu bieten.